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Grundlagen

IPv4 vs. IPv6 — was ist der Unterschied?

Aktualisiert 08.05.2026 5 Min. Lesezeit

Was ist eine IP-Adresse?

Jedes Gerät im Internet braucht eine IP-Adresse — wie eine Postanschrift, damit Daten den Weg finden. Es gibt zwei Versionen: das alte IPv4 und das neuere IPv6. Beide existieren parallel.

IPv4: knapp geworden

IPv4-Adressen sehen so aus: 185.249.197.125 — vier Zahlenblöcke. Das Problem: Es gibt nur rund 4,3 Milliarden davon, und die sind praktisch aufgebraucht. Weil aber viel mehr Geräte online sind, werden IPv4-Adressen knapp und teuer. Deshalb kostet eine eigene IPv4 beim Hosting oft extra.

IPv6: praktisch unbegrenzt

IPv6-Adressen sehen so aus: 2a01:abcd:1234::1 — länger, hexadezimal. Der entscheidende Vorteil: Es gibt davon astronomisch viele (340 Sextillionen), genug für jedes Gerät auf Jahrzehnte. IPv6 ist die langfristige Lösung des Adressmangels.

Warum nicht einfach nur IPv6?

Weil noch nicht alles IPv6 unterstützt. Manche ältere Netze, Dienste und Anbieter sprechen nur IPv4. Deshalb laufen beide parallel („Dual Stack"), und ein Server braucht für maximale Erreichbarkeit idealerweise beides.

Was bedeutet das für deinen Server?

Geteilte IPv4 als günstige Lösung

Brauchst du keine eigene IPv4, kannst du eine geteilte nutzen: Mehrere Dienste teilen sich eine Adresse, unterschieden über Domain/Subdomain. Genau so funktioniert der No-IP-vServer — Web-Erreichbarkeit ohne den Aufpreis einer eigenen IPv4.

Bei Nytrix

Nytrix bietet beides: günstige Tarife mit geteilter IPv4 (No-IP ab 1,99 €) für Web-Apps und Bots, sowie Tarife mit dedizierter IPv4 und IPv6 (ab 9,99 €) für Mailserver, VPN und alles, was eine eigene Adresse braucht.

#IPv4 #IPv6 #Netzwerk

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