Bandbreite ist nicht alles
Viele denken bei „schnellem Internet" an Bandbreite (MBit/s). Beim Gaming zählt aber etwas anderes: Latenz. Ein 1000-MBit-Anschluss mit hoher Latenz fühlt sich beim Spielen schlechter an als ein langsamerer mit niedrigem Ping.
Was ist Ping/Latenz?
Die Latenz (gemessen als „Ping" in Millisekunden) ist die Zeit, die ein Datenpaket von dir zum Server und zurück braucht. Je niedriger, desto direkter reagiert das Spiel auf deine Eingaben.
- unter 30 ms: exzellent, kaum spürbare Verzögerung
- 30–60 ms: gut, für die meisten Spiele völlig okay
- 60–100 ms: spürbar, bei schnellen Shootern störend
- über 100 ms: deutlich, kompetitives Spiel leidet
Jitter: die Schwankung
Jitter ist die Schwankung der Latenz. Ein konstanter Ping von 40 ms ist besser als einer, der zwischen 20 und 120 ms springt. Hoher Jitter führt zu „Rubberbanding" — Charaktere, die ruckeln oder zurückspringen.
Paketverlust
Gehen Datenpakete verloren, muss das Spiel sie neu anfordern oder Bewegungen schätzen. Schon wenige Prozent Paketverlust machen sich als Hänger und Teleportieren bemerkbar. Idealwert: 0 %.
Was die Latenz bestimmt
- Entfernung zum Server: der größte Faktor — daher zählt der Server-Standort.
- Anbindung des Servers und deines Anschlusses.
- WLAN vs. Kabel: Kabel ist fast immer stabiler und latenzärmer.
- Server-Last: ein überlasteter Server antwortet langsamer.
Niedriger Ping bei Nytrix
Nytrix-Gameserver laufen im Rechenzentrum Eygelshoven (NL) — zentral für DACH, Benelux und Frankreich mit meist unter 30 ms Latenz. DDoS-Schutz hält die Verbindung auch bei Angriffen stabil, sodass dein Ping niedrig bleibt.