Warum ein Dedicated Valheim-Server?
Valheim kann zwar per Peer-to-Peer gehostet werden, aber dann läuft die Welt nur, solange der Host online ist. Ein eigener Server hält deine Welt dauerhaft erreichbar — ideal, wenn ihr in unterschiedlichen Zeitzonen spielt oder die Basis weiter wachsen soll, während niemand online ist.
Hardware
Valheim ist erfreulich genügsam, solange die Gruppe klein bleibt:
- 2–4 Spieler: 2 vCores, 4 GB RAM
- 5–10 Spieler: 4 vCores, 8 GB RAM
- 10+ Spieler: 4–6 vCores, 8–12 GB RAM
Achtung: Viele gleichzeitig geladene Strukturen (große Basen, viele Portale) belasten die CPU stärker als die reine Spielerzahl. Das berüchtigte „Instanz-Lag" entsteht oft durch zu viele Items an einem Ort.
Mods mit BepInEx
Die Valheim-Modding-Szene läuft über BepInEx. Beliebte Mods:
- ValheimPlus — umfangreiche Tweaks (Stacks, Bauen, Portale)
- Plant Everything — mehr Anbau-Optionen
- Equipment and Quick Slots — bessere Inventar-Bedienung
Wichtig: Server-Mods und Client-Mods müssen übereinstimmen, sonst gibt es Verbindungsfehler. Stelle deiner Gruppe die exakte Mod-Liste bereit.
Backups sind Pflicht
Valheim-Welten können bei Crashes oder Stromausfall korrumpieren. Der Server speichert in .db- und .fwl-Dateien. Sichere beide regelmäßig — am besten automatisch alle paar Stunden auf einen externen Speicher wie FTP-Storage. Eine kaputte Welt ohne Backup bedeutet meist stundenlangen Fortschrittsverlust.
Crossplay
Valheim unterstützt Crossplay zwischen Steam und Xbox. Beim Server-Setup kannst du Crossplay aktivieren, damit Spieler beider Plattformen beitreten können — praktisch für gemischte Gruppen.
Valheim bei Nytrix
Valheim läuft bei Nytrix schon auf kleinen Tarifen, mit Auto-Backups und DDoS-Schutz. Da Valheim genügsam ist, reicht für die meisten Gruppen ein günstiger Slot-Tarif. Pausieren und Upgraden geht jederzeit im Dashboard.