Was ist Jellyfin?
Jellyfin ist ein freier Medienserver — vergleichbar mit Plex oder Emby, aber komplett Open Source und ohne Abo oder Premium-Schranken. Du legst deine Filme, Serien und Musik auf den Server, und Jellyfin streamt sie auf Smart-TV, Handy, Browser oder App. Quasi dein eigenes Netflix für deine eigene Sammlung.
Was Jellyfin kann
- Filme & Serien mit automatisch geladenen Covern, Beschreibungen und Untertiteln
- Musik-Bibliothek mit Wiedergabelisten
- Live-TV und Aufnahmen (mit passender Hardware)
- Apps für nahezu jede Plattform
- Mehrere Benutzer mit eigenen Profilen
Das Thema Transcoding
Der wichtigste Punkt bei der Hardware-Planung: Transcoding. Wenn ein Endgerät ein Videoformat nicht direkt abspielen kann, muss der Server es in Echtzeit umwandeln — das ist rechenintensiv.
- Direct Play (kein Transcoding): genügsam, läuft auf kleinen Servern.
- Software-Transcoding: belastet die CPU stark, vor allem bei 4K.
- Hardware-Transcoding: braucht eine passende GPU/iGPU, entlastet die CPU enorm.
Hardware-Empfehlung
- 1–2 Streams ohne Transcoding: 2 vCores, 4 GB RAM reichen.
- Mehrere Streams mit Transcoding: deutlich mehr CPU oder Hardware-Beschleunigung nötig.
Tipp: Wenn du deine Medien vorab im richtigen Format ablegst (kompatible Codecs), vermeidest du Transcoding ganz und kommst mit wenig Leistung aus.
Speicherplatz
Eine Mediensammlung wächst schnell. Filme in HD belegen mehrere GB pro Titel, 4K deutlich mehr. Plane großzügig Speicher ein oder lagere die Mediathek auf günstigen FTP-Storage aus.
Rechtlicher Hinweis
Jellyfin ist nur die Software — was du streamst, musst du legal besitzen. Für deine eigenen, rechtmäßig erworbenen Medien ist Jellyfin die ideale Lösung.
Jellyfin bei Nytrix
Auf einem Nytrix-vServer mit Docker richtest du Jellyfin schnell ein. Für die wachsende Mediensammlung kombinierst du den Server mit FTP-Storage (200 GB bis 5 TB). Beachte: Schweres 4K-Transcoding braucht mehr Leistung — wähle den Tarif entsprechend.