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Self-Hosting

Navidrome: eigenen Musik-Streaming-Server selbst hosten

Aktualisiert 17.06.2026 5 Min. Lesezeit

Was ist Navidrome?

Navidrome macht aus deiner Musiksammlung einen eigenen Streaming-Dienst — vergleichbar mit Spotify, nur mit deinen Dateien und ohne Abo. Es ist schlank, schnell und kompatibel mit dem Subsonic-Standard, sodass du aus vielen fertigen Apps wählen kannst.

Warum selbst hosten?

Du besitzt deine Musik wirklich — keine verschwindenden Titel, keine Werbung, kein Abo. Gerade für gekaufte Sammlungen, FLAC-Dateien und Nischenmusik, die kein Streaming-Dienst hat, ist das ideal. Und es läuft auch auf kleiner Hardware flüssig.

Installation per Docker

Am einfachsten läuft Navidrome in einem Docker-Container. Grundlagen dazu im Artikel Docker auf dem vServer. Du mountest zwei Verzeichnisse: eines für deine Musikdateien und eines für Navidromes Datenbank. Beim ersten Start liest Navidrome deine Sammlung ein und legt die Bibliothek an.

Apps verbinden

Weil Navidrome den Subsonic-Standard spricht, verbindest du es mit vielen Apps für Android, iOS und Desktop. Du gibst Server-Adresse und Login ein — fertig. Unterwegs streamst du dann deine komplette Sammlung übers Handy.

Worauf achten

Sorge für saubere Metadaten (Interpret, Album, Cover) in deinen Dateien — Navidrome zeigt an, was in den Tags steht. Sichere außerdem die Musik separat; der Server ist die Abspiel-Schicht, nicht dein Backup. Großen Sammlungen gibst du Platz auf Cloud-Speicher.

Einstieg

Navidrome braucht wenig Leistung und läuft schon auf einem kleinen Nytrix vServer. Für die Auslieferung mit HTTPS stellst du einen Nginx-Reverse-Proxy davor.

#Navidrome #Musik #Streaming #Self-Hosting

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