Was ist Nextcloud?
Nextcloud ist eine selbst gehostete Alternative zu Google Drive, Dropbox und iCloud. Du speicherst Dateien, synchronisierst sie über alle Geräte, teilst Links — und behältst dabei die volle Kontrolle über deine Daten. Dazu kommen Kalender, Kontakte, Notizen und ein ganzes Ökosystem an Apps.
Warum selbst hosten?
- Datenschutz: Deine Dateien liegen auf deinem Server, nicht bei einem Konzern.
- Kein Speicherlimit von außen: So viel Platz, wie dein Server hat.
- Keine laufenden Pro-Nutzer-Gebühren wie bei kommerziellen Clouds.
- Erweiterbar: Office-Integration, Talk (Video), Foto-Galerie und mehr per App.
Was Nextcloud alles kann
- Dateisync über Desktop- und Mobile-Apps
- Kalender & Kontakte per CalDAV/CardDAV (synchron mit dem Smartphone)
- Office (Collabora/OnlyOffice) zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten
- Talk für Chat und Videocalls
- Foto-Backup vom Smartphone
Hardware-Bedarf
- 1–3 Nutzer: 2 vCores, 2 GB RAM, plus Speicher nach Bedarf
- 5–10 Nutzer: 2–4 vCores, 4 GB RAM
- Office-Integration aktiv: +2 GB RAM (Collabora ist hungrig)
Der Speicherplatz ist der entscheidende Faktor — plane großzügig, wenn ihr viele Fotos und Dokumente ablegt.
Einrichtung in Kürze
Am einfachsten läuft Nextcloud per Docker. Du brauchst Nextcloud selbst, eine Datenbank (MariaDB/PostgreSQL) und idealerweise einen Reverse Proxy mit SSL davor. Nach dem ersten Aufruf führt ein Setup-Assistent durch Admin-Account und Datenbank-Verbindung.
Backups nicht vergessen
Deine Cloud ist nur so sicher wie dein letztes Backup. Sichere Datenbank und Datenverzeichnis regelmäßig extern, z.B. auf FTP-Storage — am besten verschlüsselt.
Nextcloud auf Nytrix-vServern
Auf einem Nytrix-vServer mit Docker ist Nextcloud schnell aufgesetzt. Für viele Dateien kombinierst du den vServer mit günstigem FTP-Storage als Backup-Ziel. vServer mit eigener IPv4 starten ab 9,99 €.