Warum rsync?
rsync ist das Standard-Werkzeug für Backups unter Linux. Sein Trick: Es überträgt nur das, was sich geändert hat (Delta-Transfer). Das erste Backup dauert, jedes weitere ist blitzschnell, weil nur neue und geänderte Dateien kopiert werden. Sparsam mit Bandbreite und Speicher.
Grundbefehl
rsync -avh --delete /quelle/ /ziel/
-a— Archiv-Modus (behält Rechte, Zeitstempel, Symlinks)-v— gesprächig (zeigt, was passiert)-h— menschenlesbare Größen--delete— löscht im Ziel, was in der Quelle weg ist (Spiegelung)
Achtung beim abschließenden Slash: /quelle/ kopiert den Inhalt, /quelle den Ordner selbst.
Über SSH auf einen anderen Server
rsync -avh -e ssh /daten/ user@server:/backups/daten/
So sicherst du verschlüsselt auf einen entfernten Server. Mit SSH-Keys läuft das ohne Passwort-Eingabe — wichtig für Automatisierung.
Inkrementell mit Hardlinks
Für versionierte Backups (mehrere Stände, ohne den Platz zu vervielfachen) nutzt du --link-dest. Unveränderte Dateien werden als Hardlink auf das vorige Backup gespeichert — du hast viele „Vollbackups", die kaum mehr Platz brauchen.
Mit Cron automatisieren
Ein nächtliches Backup um 3 Uhr:
0 3 * * * rsync -avh --delete /daten/ /backups/daten/ >> /var/log/backup.log 2>&1
So läuft die Sicherung automatisch, und das Log verrät dir, ob alles geklappt hat.
FTP-Storage als Ziel
rsync spricht nativ SSH, kein FTP. Für ein FTP-Ziel wie Nytrix-Storage nutzt du rclone als Brücke — es bietet ähnliche Sync-Funktionen und unterstützt FTP direkt.
Backups bei Nytrix
Nytrix-FTP-Storage ist ein günstiges Ziel für deine automatisierten Sicherungen. In Kombination mit rsync/rclone und Cron hast du ein zuverlässiges, wartungsarmes Backup-System für deine Server und Daten.